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Im UX-Bereich geht es vor allem um Verhalten. Probleme in der Interaktion mit einem Produkt kann man nur dann in allen Facetten verstehen, wenn man die Probleme selbst erlebt oder beobachtet. Begeisterung spürt man ebenfalls nur durch eigenes Erleben eines überraschend guten Produktes oder Services. Oder man beobachtet die unmittelbare Reaktion anderer, wenn sie ein Produkt oder einen Service das erste Mal nutzen und bedient sich dabei seiner Empathie: Welche Gestik und Mimik zeigt sich dann bei einem Nutzer? Freude, Überraschung, Begeisterung oder Unverständnis, Hilflosigkeit, vielleicht sogar Zorn? All diese Eindrücke gewinnt man nur, wenn man den Nutzer in der Nutzungssituation beobachtet. Daher wird im UX-Bereich meistens mit Usability-Tests und eher kleinen Fallzahlen gearbeitet. Und, wie Nielsen und Landauer aufgezeigt haben, reicht das meistens auch schon aus, um einen guten Eindruck über die Usability und UX eines Produktes zu gewinnen. Häufig besteht jedoch auch der Wunsch, sich mit anderen Produkten oder Services zu vergleichen. Schafft mein Produkt mehr Begeisterung als das Produkt des Wettbewerbers? Und nutzt sich die Begeisterung meines Produktes im Laufe der Zeit ab?

In diesem Blogbeitrag beschäftigen wir uns damit, welche Probleme häufig bei Startseiten auftauchen können, und zeigen am Ende in einem Video, wie wir gemeinsam mit unserem Kunden IKEA mit dieser Fragestellung umgegangen sind.

Aus gutem Grund gehen die Suchanfragen für Video-Konferenz-Tools und Remote-Testing-Lösungen im Moment durch die Decke. Face-to-Face-Beobachtungen fallen für die nächsten Wochen erst einmal weg. Aber, insofern es die Management-Entscheidungen und Budgets noch zulassen, können wir testen. Wir haben die wichtigsten Informationen kurz in einer Präsentation zusammengetragen.

Video-Konferenz-Tools und Remote-Testing-Lösungen gehen im Moment durch die Decke. Zumindest die Suchanfragen für diese Lösungen.

Derzeit kommt man nicht um die schlechten Nachrichten bzgl. der Wirtschaftslage herum. Punkt. Ob es in der Zeitung steht oder aus einer Rundmail des Unternehmens entnommen werden kann. Irgendwie muss man sich fragen: Wie geht es weiter?

Workshops jeglicher Art sind in aller Munde und wir selber führen sie regelmäßig für unterschiedliche Fragestellungen und Unternehmen durch. Daher wollten wir mit ein paar Vorurteilen aufräumen und ganz grundsätzlich einmal Licht ins Dunkle bringen.

„Unsere Kunden finden die Produkte in unserem Online-Shop nicht.“ Eine solche Aussage in einem Briefing ist für uns oft der Ausgangspunkt zu überprüfen, ob das konzeptuelle Modell des Online-Shops auch wirklich dem mentalen Modell des Nutzers entspricht. Die Lösung ist dann oftmals die Durchführung eines Card Sortings mit einem anschließenden Tree Testing. Gleiches gilt übrigens auch für andere Navigationsstrukturen (oder so genannte Informationsarchitekturen), z. B. bei Informationsportalen oder bei der Einteilung des Menüs eines digitalen Produkt-Interfaces wie bspw. dem Navigations- und Entertainmentsystem im Auto.

Demographische Daten und auch andere Studienformate aus der Marktforschung versuchen Hinweise über die Kundenstruktur und das Kundenverhalten zu geben. Sie reichen aber oft nicht aus, um wirklich zu verstehen, welche Bedürfnisse der Kunde hat und mit welchen Motiven ein Produkt oder Service genutzt wird. Es lassen sich zwar Korrelationen berechnen, aber nicht immer kausale Zusammenhänge ableiten.

„Design Sprints“ sind, wenn man die relevanten Medien liest und in den entsprechenden Gesprächen eintaucht, das neue „agile“, „lean“ oder „UX“. Es ist immer schade, wenn man nicht mehr ganz genau erkennen kann,  was sich eigentlich dahinter verbirgt, weil Post Its klebende Menschenmassen so viel mit diesen Begriffen jonglieren, dass einem ganz schwindelig werden kann.

Ich persönlich habe da das Glück, dass wir Vitalij bei uns im Team haben. Er ist hochinteressiert an diesem Thema, hat sich bei AJ&Smart fortbilden lassen und befindet sich derzeit im „Train the Trainer“ Seminar von AJ&Smart. Kurzum, er hat Ahnung. Daher überlasse ich es ihm, ein wenig Licht in die Sache zu bringen.