(Last Updated On: 11. April 2018)

Moin aus Hamburg: Ein kurzes Fazit vom UX Roundtable der Hansestadt

Gegründet 2001, und damit „Deutschlands erster Treffpunkt für Interaktions-Designer und Usability-Experten.“, kann der UX Roundtable Hamburg mit Recht als Dino der UX-Stammtische betrachtet werden.

Damit hören die Parallelen zum Fußball aber auch schon auf: Kein Hauch von Abstiegsangst und Selbstzerstörung, im Gegenteil: Die Veranstaltung war erstklassig organisiert und hat mit den  ausgesprochen interessierten Teilnehmen einfach nur Spaß gemacht. Zusätzliches Highlight: An diesem Abend waren wir in unmittelbarer Nähe zur Elbe in den Hongkong-Studios zu Besuch. Falls irgendjemand das liest und im Hamburger Raum auf der Suche nach einem Kreativ-Raum sein sollte, sei es euch dieses besondere Loft ans Herz gelegt. Mit viel Raum, liebevoller Gestaltung und einem durchdachten Konzept, auf jeden Fall ein Besuch wert.

Aber kommen wir zum Inhalt, denn wir waren ja nicht zum Spaß da. Naja, also zumindest nicht ausschließlich.

Tatsächlich  waren wir eingeladen, um mit den Teilnehmern über UX Communities zu sprechen. Nach einigen eher förmlichen Konferenzen viel Struktur gewohnt, wurde der Abend umso erfrischender: Denn statt den üblichen 15 Minuten Präsentation, 5 Minuten Fragerunde, ergab sich nach einem kurzen Intro ganz organisch eine angeregte Diskussion über das Für und Wider von UX Communities.

Und wer sich nun wundert, was der Unterschied zwischen der Hamburger UX Community und „unseren“ UX Communities“ ist  hier noch unsere nicht dudenfeste Definition, um Missverständnisse zu vermeiden: Wir meinen damit Plattformen, die extra für den Zweck geschaffen werden, User und Designer, Unternehmensmarktforscher, Entwickler etc. zusammenzubringen, damit die Nutzersicht auch bei kurzen, agilen Entwicklungszyklen den Weg in die Entwicklung findet. Über die Plattform rekrutieren wir Personen für einen kontinuierlichen Austausch und können damit kurze Umfragen, Remote Testings etc. kombinieren, um schnell Antworten aufkommende Fragestellungen zu finden.

Und wie kam das Ganze an? Ziemlich gut, zumindest flogen keine Tomaten. 🙂 Die gesamte Stimmung war von Neugierde und Interesse geprägt, sodass im Nu eine Stunde Präsentation vorbei ging. Besonders bemerkenswert dabei: der heterogene Teilnehmerkreis, eben von UX- und UI-Designern, über Product Owner und Managern, bis hin zum User Researcher. Somit kamen ganz grundsätzliche Fragen nach der Akzeptanz der Ergebnisse ebenso auf die Platte, wie methodischere Diskurse zu Unterschieden zwischen Panel und Community, und Strategien zur Teilnehmermotivation.

Somit ein rundum gelungener Abend, der durch das anschließende Netzwerken abgeschlossen wurde. Hamburg, wir kommen gerne wieder!

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Sebastian Schmidt
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